Tageslichtsimulation

Mit einer Tageslichtsimulation kann im Entwurfsprozess eines Gebäudes die optimale Ausnutzung der Verfügbarkeit von Tageslicht modelliert und bewertet werden. Damit wird es möglich, den Energiebedarf (Strombedarf) für die künstliche Beleuchtung zu reduzieren. Wie auch bei der thermischen Simulation ist die Verfügbarkeit des natürlichen Lichts ein dynamischer und ständig wechselnder Prozess, der u.a. von der Lage des Gebäudes und den dort herrschenden Klimabedingungen abhängig ist.

 

 

Ebenso wie die thermischen und akustischen Randbedingungen in Räumen gehören die visuellen Eigenschaften zu den maßgebenden Komforteigenschaften bei der Bewertung eines nachhaltigen und effizienten Gebäudes. Eine optimierte Belichtung (ggf. als Kombination aus Tages- und Kunstlicht) und eine Sichtverbindung nach außen wirken sich positiv auf die Konzentrationsfähigkeit und Produktivität aus.